Donnerstag, 23. April 2009

Zwei ungleiche Völkermorde von Deutschen und das Deutschlandlied schadeten der besseren Identität Deutschlands







Der "Nürnberger Trichter"


Das erste Bild oben mit "Völkermord 1" Anmerkung1 soll Deutschland nicht schlecht machen, Deutsche lediglich dazu anregen, der Geschichte ins Auge zu sehen, so wie es andere Nationen eventuell auch hinbekommen. Der Anlass dazu war Arbeit an der Nation-Hymne, die ein wenig Nationalstolz und kulturellen Patriotismus erzeugen kann. Sie definiert die bessere Identität Deutschlands. Um diesen Schritt zu tun, muss sich der Deutsche auch der schlechteren Identität erinnern und vor allem der Opfer, die mit diesem schlechteren Deutschland verbunden waren. Hitler war es nicht allein.

Viele Deutsche scheuen sich, zu einem gegebenen Anlass den unschönen historischen Seiten Deutschlands ins Auge zu sehen und heulen auf: "Nicht schon wieder, nicht täglich geißeln!" Täglich macht der verantwortungsvolle Deutsche es nicht. Zu einem Anlass schon. Die anderen Deutschen, die genervt "aufheulen", können eine Solidarisierung mit den Opfern nicht finden und schlagen sich automatisch auf die eiskalte Seite der Mörder, auch wenn sie behaupten, das nicht zu tun.

In der Nation-Hymne ist von den dunklen Seiten nicht die Rede. Umso mehr muss eine Besinnung vorausgehen, damit die Hymne angenommen werden kann. Es geht um die deutsche Identität und die Frage, ob die schlechten Eigenschaften, die in der Geschichte so fatale Auswirkungen hatten, auch heute noch vorhanden sind. Die Antwort lautet: Ja. Allein die Neonazis machen indirekt die Besinnung geradezu täglich akut, obwohl sie zu denjenigen gehören, die aufheulen: "Nicht schon wieder, nicht täglich geißeln!" Sie sind es, die durch ihre Geschichts-Klitterung zum Zwecke eigener Macht-Gelüste die wahre Geschichte immer wieder aufreißen. Sie sind ein Krebsgeschwür in Deutschland, das Revisionismus ausgerechnet auf der fatalsten Periode Deutschlands wuchern lässt.

Unser Land hat viel mehr gute als schlechte Seiten, die sogar zu einer Art kulturellem Patriotismus hinführen. Patriotismus ohne Analysen dieser Dinge ist jedoch nichts wert. Ostafrika bestätigt das Abgleiten in Süd-West-Afrika, siehe die Anmerkung. Absichtlich setze ich dort an, wo Militarismus Unmenschlichkeit hervorgebracht hat. In anderen Ländern war dies auch der Fall. Hier geht es aber um uns, auch um die Teile des Deutschland-Liedes, die missverstanden werden können und dann einer Verbrüderung im Unrecht Vorschub leisten, zu erkennen. So ist es leider geschehen. Wer also das Deutschlandlied behandelt oder gar für eine Umdichtung auf der Ebene einer Nation-Hymne nutzt, muss schauen, dass diesmal unmissverständlich die guten Werte des Landes beschrieben werden und muss die Spekulation mit "brüderlicher" Gewalt unmöglich machen.

Andere Makro-Verbrechen anderer Völker müssen an anderer Stelle verhandelt werden. Aufrechnen geht nicht. Die Vorläufer zum Beispiel in Afrika steuern auf das Phänomen Guernica zu, an dem wie dort auch deutscher Adel beteiligt war. Ohne diesen Spiegel vorzuhalten wird nicht erkannt, warum in Deutschland eine derartige soziale Kälte um sich greifen kann, die wir zurzeit erleben. Jede bessere Sozialgesellschaft wäre keine Verbrüderung gegen Teile, die ausgenutzt und förmlich getreten werden. Außerdem: Die Neonazis müssen entlarvt werden, bevor ein kultureller Patriotismus sein darf. Die Abgrenzung muss klar und deutlich sein.


Vorgänge in Afrika

1904 wurde Generalleutnant Lothar von Trotha zum neuen Ober-befehlshaber der Schutztruppe in Deutsch-Süd-West-Afrika. Im Gegen-satz zu Leutwein verfolgte von Trotha das Ziel der völligen Vernichtung des Gegners. Zwischen 24.000 und 64.000 Herero, etwa 10.000 Nama sowie 1.365 Siedler und Soldaten kamen in diesem Jahr ums Leben.
Was treiben wir Deutschen in Afrika?
Hört, hört!
Die Sklaverei wird von uns allda zerstört.
Und wenn so ein Kaffer von uns nichts will,
Den machen wir flugs auf ewig still.
Piff paff, piff paff, hurra!
O glückliches Afrika!

Wir pred'gen den Heiden das Christentum.
Wie brav!
Und wer's nicht will glauben, den bringen wir um.
Piff paff!
O selig die "Wilden", die also man lehrt
Die "Christliche Liebe" mit Feuer und Schwert.
Piff paff, piff paff, hurra!
O glückliches Afrika!

Wir haben gar "schneidige Missionar'",
Juchhei!
Den Branntwein, den Krupp und das Mausergewehr
Die drei.
So tragen "Kultur" wir nach Afrika.
Geladen! Gebt Feuer! Halleluja!
Piff paff, piff paff, hurra!
O glückliches Afrika!

(Melodie: "Es klappert die Mühle am rauschen Bach", Verfasser unbekannt, Demokratisches Liederbuch, Stuttgart 1898 Anmerkung2)


Folgen der ersten Weltkrieges

Am 22.06.1919 musste sich Deutschland dem Versailler Vertrag beugen und unterzeichnete. Große Gebiete Deutschlands gingen verloren, siehe Karte.



1922, zur Zeit der Weimarer Republik, erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert das Deutschlandlied mit allen drei Strophen zur Nationalhymne des Deutschen Reichs. Dies geschah nach Abschluss der Pariser Vorortverträge, die von Deutschland und Deutschösterreich die Abtretung von in der ersten Strophe genannten Randgebieten verlangten und die Vereinigung der beiden deutschsprachigen Länder verboten. Daher wird die Hymne, in erster Linie von Anhängern des rechten politischen Spektrums, auch als Erinnerung an die abgetretenen Gebiete sowie an eine verwehrte Einigkeit im Sinne von Einheit interpretiert (Wikipedia).

Im Dritten Reich wurde nur noch die erste Strophe gesungen, direkt gefolgt vom Horst-Wessel-Lied, die zusammen anstelle einer einheitlichen Hymne genutzt wurden. Die Bedeutung der ersten Strophe war in dieser Zeit folgende, wie auch aus vielen Dokumenten hervorgeht und wie es auch im Ausland verstanden wurde:

Deutschland, Deutschland über alleM,
über alleM in der Welt,
wenn es stets zu Schutz und Trutze
brüderlich zusammenhält!
Von der Maas bis an die Memel,
von der Etsch bis an den Belt:
Deutschland, Deutschland über alleM,
über alleM in der Welt!

Das Deutschland-Lied wurde als National-Hymne 1922 zu einem Trotz-Lied wegen verlorener Gebiete. Allein das Google-Suchwort "Neonazis und das Deutschlandlied" zeigt überdeutlich: Es wurde auch nach der Hitler-Katastrophe zu einem Trotzlied für Neonazis.

Wann hört die Spekulation mit dem Lied Hoffmann von Fallerslebens endlich auf? Es hat Bestandteile, die zu einer nationalistischen Trotzreaktion verleiten können, historisch gesehen aber in einen anderen Kontext gehören:

  1. Die grammatikalische Unklarheit in den ersten beiden Zeilen. "Alles" und "allem" liegen zu dicht beieinander.
  2. Stets zu Schutz und Trutze brüderlich zu sein - animiert zu natio-nalistischer Verbrüderung, wie geschehen. Leider wird in der dritten Strophe noch einmal wiederholt: "brüderlich mit Herz und Hand".
  3. Das Brüderliche einer Burschenschaft, wie im Original-Lied, wird zu einer Verbrüderung für Nazis, die dem Lied einen national-istischen Auftrag entnehmen, der Krieg und erneutes Elend für das Land bedeuten würde. "Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt" wird zu einer Rechtfertigung für eine neue Nazi-Partei mit dem Ziel einer neuen Diktatur.
  4. Der obligatorische Macht-Hunger von Parteien ist bei den Neonazis die Fata Morgana der absoluten Macht. Auf diesem Weg wird Gewalt einkalkuliert. Das Deutschlandlied spielt dabei den Part des sanften Einstiegs für unkritische Massen.

Wer jetzt noch nicht versteht, dass Deutschland sich von diesem Mief mit Blut-Eimern im Volkszimmer endlich befreien muss, dem ist nicht zu helfen. Um diese Befreiung wurde gerungen. Die dritte Strophe wurde so eingebettet, und die ersten beiden vorsichtig so umgeschrieben, dass eine Fehlinterpretation nicht mehr möglich ist.

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Anmerkung1

In Ostafrika gab es vor und während des ersten Weltkrieges ähnliche Exzesse, Strafexpeditionen über ganze Gebiete, Brandschatzungen etc mit einer Dezimierung der Gesamt-Bevölkerung um 30 bis 40 Prozent. Der unbeschnittene Film "African Queen" gibt eine kleine Vorstellung. Der Artikel "Deutsch-Ostafrika" in Wikipedia mit Verlinkungen gibt genauere Auskunft. Die Kardinal-Frage lautet: Wie konnte es zu Guernica kommen. Was war vorher alles geschehen, damit die Hemmungen derart abgebaut werden konnten?


Anmerkung2

Zwei Jahre später, am 9. Oktober 1900, entstand im "Wahren Jakob" diese "Neue deutsche Nationalhymne", großartig!:

Deutschland, Deutschland über dieses
geht kein Land doch auf der Welt;
und weh' jedem, der noch künftig
frech sich in den Weg uns stellt.
Unserer Rache Flammenfackel
dann den Erdenrund erhellt,
bis wir kurz und klein gehauen
alles, alles in der Welt.

Deutsch allein ist wahre Sitte,
deutsch nur wirkliche Kultur;
alle anderen Nationen
sind ja doch Barbaren nur.
Englishman, Franzos' und Russe,
Jingo - falsch und wetterwend'sch,
gierig, grausam - mit dem Deutschen
erst beginnt der wahre Mensch.

Doch wird Deutschland uns zu enge,
wo es keinem mehr gefällt.
Wozu hat man auch Soldaten,
und wozu das viele Geld?
Quatscht nicht von den alten Grenzen,
Maas und Memel, Etsch und Belt:
Uns gehört des Rechtes wegen,
Längstens schon die ganze Welt.

Darum laßt uns Flotten bauen
über alles in der Welt,
Laßt uns stechen, laßt uns hauen,
was uns in die Klauen fällt.
Wenn nur der chines'sche Drache
blutend erst am Boden liegt,
Dann wird England, Rußland, Frankreich
und die neue Welt bekriegt.

Wenn erst vom Chinesenkuchen
wir das beste Stück errafft,
wird sogleich der deutsche Krieger
nach Amerika geschafft.
Und noch binnen vierzehn Tagen
stecken wir Columbia ein -
Ja - denn Deutschland muß noch ville,
ville, ville größer sein.

Deutsches Recht und deutsche Freiheit,
ach, was schert uns solcher Tand;
drüber lachen wir, die neuen
Deutschen mit der Eisenhand.
Nein, im Glanze der Kanonen
blühe künftig nur die Welt,
bis All - Deutschland mächtig krachend
einst in Schutt und Trümmer fällt.


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Nachtrag 31/Mai/2009

Der ehemalige Gefreite der US-Armee Charles Payne, 84, über seinen Großneffen Barack Obama und dessen geplante Reise zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald:

SPIEGEL: Wie dachten Sie damals über die Deutschen?

Payne: Wir waren die Guten, und sie waren die Verkörperung des Bösen. Wir kamen, um die Welt vor Deutschland zu retten. Wir alle wollten diesen Krieg.

Deshalb hebe ich noch einmal die Notwendigkeit hervor, dass Deutschland endlich eine Identität zum Ausdruck bringt, die seiner früheren Geschichte vor den Naziverbrechen entspricht - ohne diese Nazi-Geschichte zu verdrängen. Dazu gibt es die Nation-Hymne mit einem Zitat von Tuscholsky. Die Ignoranz derzeitiger deutscher Politiker gegenüber dieser Hymne ist völlig unverständlich und auch nicht entschuldbar. Sie sind mit dem Ruin Deutschlands beschäftigt, kein Wunder!

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Nachtrag am 5/Juni/09


Bericht aus Spiegel Online heute, Auszug:

Einen neuen Höchststand an rechtsextremen Straftaten verzeich-net das Bundeskriminalamt, Verfassungsschützer registrieren einen Zuwachs der sogenannten Autonomen Nationalisten, die gezielt Randale anzetteln, gegen Gewerkschafter oder gegen Polizisten vorgehen; außerdem mehr Nazi-Aufmärsche.

Die Sache eskaliert also. Daher stelle ich einen Antrag auf Staatshilfe aus dem Rettungsfond. Regierung und Präsidialamt mögen sich doch bitteschön selbst helfen und sich die Nation-Hymne zu Gemüte führen. Sie wurde aus dem Privat-Fond micha vRhein gestiftet, um Deutschland vor Neonazis und Maas-Memel-Brüllern zu retten und den Weg für einen gemäßigten, aufgeklärten, geläuterten und vernünftigen kulturellen Patriotismus frei zu machen, damit Selbstbedienung korrumpierter Machtorgane in Deutschland aufhört und wenigstens der Anflug einer leisen Hintergrund-Ehrlichkeit in Deutschland gesät wird, damit die immer größer werdenden Probleme im Sinne der Bürger und nicht gegen sie angegangen werden können.


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Nachtrag am 7/Juni/2009

Soeben erst hatte ich über den zunehmenden Rechts-Radikalismus in Deutschland referiert. Schon am nächsten Tag füllten Buchenwald und der D-Day mit Aussagen von Obama die deutschen und internationalen Titel von Nachrichten-Blättern und Online Magazinen. Ich stelle in vier Absätzen Aussagen zusammen, die ich für wichtig halte.


Der Überlebende Elie Wiesel ist sich in Buchenwald nicht sicher, ob die Welt aus dem Nazi-Grauen gelernt hat. Er sagte: "Wir sind genug auf Friedhöfe gegangen. Es reicht. Es muss der Moment kommen, an dem wir Menschen zusammenbringen. (...) Erinnerung muss Menschen zusammenbringen, anstatt sie zu trennen."

Obama: "Buchenwald ist eine Mahnung an unsere Pflicht, uns jenen entgegenzustellen, die die Geschichte leugnen. Es gibt heute auch jene, die alle Formen der Intoleranz betreiben, Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und weitere. Ein Hass, der die Opfer degradiert und uns alle schwächt."

Kanzlerin Merkel fragte in Buchenwald nach dem Warum, ohne darauf zu antworten. Sie stellte fest: "Wir Deutschen verstehen es als Teil unserer Staatsräson, die immerwährende Erinnerung an den Zivilisationsbruch durch die Shoah wachzuhalten. Nur so können wir unsere Zukunft gestalten. (...) Zweitens ist es sehr wichtig, die Erinnerung daran wachzuhalten, welch große Opfer erbracht werden mussten, um den Terror des Nationalsozialismus zu beenden und seine Opfer und alle Menschen von ihm zu befreien. (...) Drittens möchte ich hier in Buchenwald die Verpflichtung herausstellen, die für uns Deutsche aus unserer Vergangenheit erwächst. Wir treten ein für Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit und Demokratie. Wir gehen gegen Terror, Extremismus und Antisemitismus vor."

Obama am D-Day 2009: "Die Nationen und Staatsführer, die sich gegen Hitler zusammengetan haben, waren nicht vollkommen." Es seien auch Fehler gemacht worden, und nicht immer alle seien bei jedem Thema einverstanden gewesen. "Aber egal, zu welchem Gott wir gebetet haben, was immer unsere Unterschiede waren, wir wussten, dass das Böse, dem wir gegenüberstanden, aufgehalten werden muss", so Obama.

Die vier Aussagen möchte ich mit dem gebührenden Respekt kommen-tieren.

Wiesels Sätze sind weise, verbieten jede Beurteilung. Er verbindet Erinnerung mit der Hoffnung auf ein ZUSAMMEN und meint damit wohl auch und gerade das junge Deutschland, das von der Welt wegen der Grauen des Dritten Reiches nicht abgetrennt werden darf. Ich will es deutlicher ausdrücken: das neue, durch sein Grundgesetz geläuterte Deutschland MUSS auf der Seite der Opfer stehen, auf der Seite des Kampfes gegen das absolut Böse. Deutsche MÜSSEN in den inneren Widerstand gegen Hitler, seine Helfer und seine Sympathisanten. Gelingt diese pädagogische Aufgabe, müssten Familien des ehemaligen Widerstandes und Vertreter des andauernden inneren Widerstanden von HEUTE an Zeremonien wie in Buchenwald und am D-Day dabei sein.

Die Trennung Alliierte hier und ein graues Deutschland da, vertreten gerade mal durch das ernste Gesicht eines Kanzlers oder einer Kanzlerin muss beendet werden. Deutschland gehört auf die Seite der Alliierten und deren Nachfolger gegen gnadenlosen, verbrecherischen und mordenden Militarismus und vor allem gegen STAATLICHE Tyrannei, gegen den STAATLICHEN Mord-Bürokratismus eines Eichmann oder die STAATLICHE Forschung-Gemeinschaft eines Mengele und gegen den STAATS-GEHORSAM, wenn der STAAT unmenschliche Vernichtung-Maschinerien in Gang gesetzt hat.

In diesem Bewusstsein entstand die Nation-Hymne, die oben bereits als gegen den Neonazismus gerichtet beschrieben wurde. Sie ist mehr. Sie ist eine indirekte WIDERSTANDS-NATION-HYMNE.

Demgegenüber ist die derzeitige Nationalhymne immer noch, trotz Reduzierung auf die dritte Strophe des Deutschlandliedes, ein verquältes Recht Haben mit einer ersten Strophe in versteckter Reserve. Wie kann ein Staat nach Hitler EINIGKEIT fordern? Eine Obrigkeits-Einigkeit und Millionen Menschen fallen zum Opfer, früher real heute sozial. Wie kann er nach der Schoah weiterhin von einem Blühen im Glanze eines Glückes singen, wenn sich dieses Glück auf die Vision einer ganz anderen geschichtlichen Situation bezieht? WIR HATTEN INZWISCHEN DEN HITLER-STAAT-TERRORISMUS! Wann begreifen diese Törpel an der Staats-Spitze das endlich? Abgelesene Reden mit gesenktem Blick reichen nicht. ICH KENNE KEINEN DIPLOMATISCHEN VORSTOSS MIT DEM WILLEN, SICH AUF DIE RICHTIGE SEITE ZU STELLEN UND ZUM BEISPIEL AM D-DAY ALS INNERES WIDERSTANDS-LAND DABEI ZU SEIN.

ICH KENNE FAST NUR DIE GEQUÄLTE RECHTHABEREI UND VER-BRECHENS-RELATIVIERUNG IM BLÜHENDEN GLANZE EINES GLÜCKES FÜR DAS VATERLAND NACH HITLER.

Die Weisheit des Elie Wiesel ging vor. Die anderen drei Absätze lassen sich schneller kommentieren. Obama trennt noch, nutzt die Stunde, Kanzlerin Merkel verteidigt eine "Staatsräson".

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